Schamanismus in Bayern

Es geht mir nicht um den Import des Ethno-Schamanismus in den Westen, sondern ich habe nach einen Weg gesucht, das uralte Wissen so zu verwenden, dass es der moderne Mensch annehmen und verstehen kann. Aufgewachsen auf einen Bauernhof in Bayern, fühle ich mich tief verbunden mit der Erde, auf der ich lebe. 

schamanische Behandlung

Das Ziel einer schamanischen Behandlung mit all seinen Facetten ist, dass der Behandelte wieder in Einklang kommt mit der Ordnung der Natur und der spirituellen Welt. 

Körper, Geist und Seele des Menschen bilden eine Einheit. Ist ein Teil erkrankt, ist das auch auf den anderen Ebenen spürbar.

Krankheit bedeutet aus schamanischer Sicht, dass sich hinter jeder körperlichen Gesundheitsstörung eine energetische (feinstoffliche) Störung liegt.

  

Traumatische Erlebnisse im Leben des Menschen, können zu Seelenteilverlusten führen. Indem ich  durch schamanische Techniken in die Anderswelt des Klienten reise, mich auf seine Seelenebene begebe, kann ich mit Hilfe der geistigen Führung, abgespaltene Seelenteile aufspüren, zu Heilungsorten der Anderswelt bringen und die Seelenteile geheilt zurück zum Menschen bringen.
Dabei können sich wahrlich Welten im Klienten in Bewegung setzen.

 

Ablauf einer Behandlung:

 

Hausreinigung:

„Das Leben bedarf zu seiner Vollendung nicht der Vollkommenheit, sondern der Vollständigkeit“                            (C.G. Jung)

Für mich geht es in der schamanischen Arbeit darum, die  eigenen Fähigkeiten aufgrund der eigenen Wurzeln, in Verbindung mit der geistigen Welt zu verwirklichen. Es ist mir wichtig mit Respekt und Achtung anderen Kulturen zu begegnen, deswegen verzichte ich darauf, indigene Völker zu kopieren, oder nachzuahmen.

Wie kann ich das uralte Wissen so nutzen, dass es der moderne Mensch annehmen und verstehen kann? Wie kann ich

meine Potentiale und den schamanischen Weg nutzen um den Menschen hilfreich zu begleiten?

Wie kann ich das Feuer weitergeben und nicht die Asche?

Mir gelingt es dann, wenn ich authentisch und echt bin und mich zu meinen Wurzeln und zu meiner Spiritualität bekenne.

Im Kontakt mit Pflanzen und beim Räuchern mit verschiedenen Räucherstoffen und Kräutern, merke ich immer mehr, dass mich überwiegend die Kräuter der Heimat anziehen.

Es ist für mich ein wundervolles Geschenk, wenn ich entdecke, dass für alle Absichten des Räucherns, ein Kraut in meiner Heimat wächst.

Mit nur wenigen Ausnahmen räuchere und arbeite ich deshalb mit einheimischen Pflanzen aus dem Bayrischen Wald und der Donauebene.



Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze, träumt im Tier, wacht auf im Menschen, lebt in allem.

Obschon vieles im Schamanismus weltweit gleich oder ähnlich ist, so hat der Schamanismus in jeder Kultur unterschiedliche Formen angenommen.

Warum sollte es nicht auch in unserem Kulturkreis eine eigene Form des Schamanismus geben? Mit dem Erfahrungsreichtum der heutigen Zeit.

Hier im Westen ist der Schamanismus geprägt von den jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Einweihungen des Praktizierenden.

Das Grundprinzip des Schamanismus ist es, die Welt immer wieder neu zu schaffen und sich den Bedürfnissen des Menschen anzunehmen.

Das Ziel einer schamanischen Behandlung mit all seinen Facetten ist, dass der Behandelte wieder in Einklang kommt mit der Ordnung der Natur und der spirituellen Welt.

 

Neben der sichtbaren Welt gibt es noch andere Welten und alle sind miteinander verbunden, gleichsam ineinander verwebt und parallel existierend.

Eine großartige göttliche, universelle Macht (in der Freiheit, so wie jeder einzelne für sich, Gott verstehen mag) wirkt in allem. 

Alles ist Energie, alles ist mit allem verbunden, alle Welten in den unterschiedlichsten Formen sind eins.  

Seit 1980 sind schamanische Techniken zur Behandlung psychosomatischer Krankheiten von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt und als der westlichen Medizin gleichwertig eingestuft.